Yogamat en yogablokken om thuis met yoga te beginnen

Yoga zu Hause anfangen: Matte, Blöcke und fünf Posen für den Start

Zuhause Yoga zu machen hat einen großen Vorteil: Man hat keine Ausrede mehr wegen der Reisezeit. Und einen großen Nachteil: Niemand korrigiert einen. Mit ein bisschen Grundwissen und drei Materialteilen kommt man schon weit.

Die Matte ist deine wichtigste Anschaffung

Eine Matte, die wegrutscht, macht Yoga unsicher und unangenehm. Achte auf den Grip, nicht auf die Farbe. Machst du hauptsächlich ruhige Formen wie Hatha oder Yin, ist eine dickere Matte angenehmer für Knie und Hüften. Bei Vinyasa oder Power Yoga möchtest du eher eine dünnere, festere Matte, weil du dann besser spürst, was deine Füße in Standhaltungen tun.

Blöcke sind für Anfänger, nicht trotzdem, sondern gerade weil

Es gibt die Vorstellung, dass Blöcke etwas für Leute sind, die es nicht können. Das Gegenteil ist der Fall: Blöcke bringen den Boden zu dir, sodass du eine Pose mit guter Ausrichtung machen kannst, anstatt mit gekrümmtem Rücken. Kork ist fest und bietet Grip. EVA-Schaum ist leichter und weicher, wenn du darauf sitzt oder liegst.

Grip-Socken, wenn du einen glatten Boden hast

Auf Parkett oder Laminat rutscht man in normalen Socken weg. Antirutsch-Socken mit Silikongrip lösen das Problem, und sie sind auch angenehm, wenn du lieber nicht barfuß stehst.

Fünf Posen zum Anfangen

Kindhaltung (Balasana), um anzukommen und deinen Atem wiederzufinden. Katze-Kuh, um deine Wirbelsäule aufzuwecken. Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana) für deine Hamstrings, Waden und Schultern, mit gebeugten Knien, wenn deine Hamstrings verspannt sind. Tiefer Ausfallschritt für deine Hüftbeuger, was besonders hilft, wenn du viel sitzt. Und die Brücke (Setu Bandha) für deine Gesäßmuskulatur und die Vorderseite deiner Hüften.

Wie lange, wie oft?

Fünfzehn Minuten, viermal pro Woche bringt mehr als einmal pro Woche eine Stunde. Trage es zu einer festen Zeit in deinen Kalender ein und lege deine Matte schon am Abend vorher aus. Das klingt unnötig, aber es funktioniert.

Eine kleine Warnung

Wenn du scharfe Schmerzen in einem Gelenk spürst, höre auf. Dehnen sollte sich unangenehm im Muskel anfühlen, nicht stechend im Knie, unteren Rücken oder in der Schulter. Wenn du Beschwerden hast oder schwanger bist, sprich mit einem Physiotherapeuten oder Arzt, bevor du ein Programm beginnst.

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